Foodsaver und Dumpstern

Illustration: 2Dream Productions

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Köstlicher Mist!

In Österreich landen jährlich rund 760.000 Tonnen Lebensmittel im Müll. Ein guter Teil davon ist genau das: nämlich gut, also noch absolut genießbar. Ein Umstand, der sogenannte Foodsaver sowie Mülltaucher auf den Plan ruft, die etwas gegen diese Verschwendung haben – und tun.

Foodsaver: nomen est omen.

Foodsaver retten Lebensmittel vor dem Wegwerfen, indem sie mit Unternehmen kooperieren und deren „alte“ Produkte einsammeln und weitergeben – untereinander, an gemeinnützige Einrichtungen oder etwa auch an Fair-Teiler. Bei jenen handelt es sich um öffentlich zugängliche Kühlschränke, in die man Lebensmittel stecken, oder ebensolche gratis entnehmen kann. Sehenswertes zum Thema Foodsaver:

 

Dumpstern statt hamstern.

Vertrauen Sie Ihrem Geruchs- bzw. Geschmackssinn und nicht dem Ablaufdatum. Die meisten Nahrungsmittel halten viel länger.

Unter Dumpstern bzw. Mülltauchen versteht man das Durchforsten von Containern bei Märkten, Supermärkten oder Fabriken nach verwertbaren Lebensmitteln. In Wien hat sich das „Gemüse- und Obstkollektiv“ dieser Tätigkeit verschrieben: In kleinen Gruppen werden Straßenzüge bzw. Grätzln abgesucht und die gefundenen Produkte anschließend unter allen Mitgliederinnen und Mitgliedern aufgeteilt – aber sehen Sie selbst:

 

Auch die deutsche Initiative „Zu gut für die Tonne“ setzt sich für den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln ein und hat es sich zur Aufgabe gemacht, der Verschwendung Einhalt zu gebieten.

 

Ihr Senf, bitte!

Auf mundraub.org findet man Plätze, wo man Obst gratis ernten kann.

Was ist Ihre Meinung zu diesem Thema? Haben Sie Tipps, um das Wegwerfen von Lebensmitteln zu vermeiden respektive einzudämmen? Haben Sie selbst schon einmal gedumpstert oder könnten Sie sich vorstellen, etwas aus der Mülltonne oder einem Fair-Teiler zu fischen? Wir freuen über Ihren Beitrag!

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