Vokabeln Grafik Werbung

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Igitt, ein Zwiebelfisch!

Im Sommer sollten Sie auf der Hut sein. Denn beim Baden in Seen oder Teichen kann es passieren, dass ein gefräßiger Hecht Gefallen an Ihren Zehen findet und diese ein wenig anknabbert.

Der Zwiebelfisch hingegen fällt nicht nur im Sommer unangenehm auf, sondern treibt das gesamte Jahr hindurch sein Unwesen. Auf Anzeigen, Postern, Plakaten, Flyern oder etwa auch in Broschüren. Denn als Zwiebelfisch bezeichnet man ein irrtümlich in der falschen Schrift gesetztes Zeichen. Er ist nur einer der Fachbegriffe aus den Bereichen Werbung und Grafik, die wir Ihnen in unserem Blog vorstellen wollen.

 

Die 5 M der Werbung.
Bei der Planung einer Werbekampagne sind folgende fünf Punkte zu berücksichtigen:
1. Mission: Welche Ziele hat die Kampagne?
2. Money: Wie viel Budget steht zur Verfügung?
3. Message: Wie lautet die Werbebotschaft?
4. Media: Welche Medien sollen genutzt werden?
5. Measurement: Wie kann der Erfolg der Kampagne gemessen und beurteilt werden?

 

Flattersatz und Blocksatz.
Wird ein Text im sogenannten Flattersatz gesetzt, laufen die Zeilen ungleichmäßig aus. Beim Blocksatz haben sämtliche Zeilen die gleiche Länge. Es gilt, allzu große Löcher zwischen den einzelnen Wörtern zu vermeiden.

Flattersatz oder Blocksatz

Flattersatz versus Blocksatz

 

Der Blindtext.
Ein Blindtext dient dazu, die geplante Aufteilung bzw. Platzierung des (noch nicht vorhandenen) Textes im Layout darzustellen. Der bekannteste Blindtext beginnt mit „Lorem ipsum dolor“.

 

DIN-Formate.
Die in Europa gebräuchlichsten Formate sind DIN-Formate (Deutsches Institut für Normung). Diese werden in Breite mal Höhe angegeben. Die Halbierung eines größeren Formates durch die lange Seite (Höhe) ergibt das nächstkleinere Format.

DIN-Formate

DIN-Formate

 

Versalien und Gemeine.
Großbuchstaben werden auch als Versalien oder Majuskeln bezeichnet. Kleinbuchstaben nennt man Gemeine bzw. Minuskeln.

 

Weitere Fachbegriffe und deren Erklärung finden Sie hier.

Satzspiegel und Abfallend.
Der Satzspiegel definiert jenen Bereich, in welchen Bilder und Texte gesetzt werden. Die Abstände zwischen Satzspiegel und Papierkante werden als Stege bezeichnet. Bei einem abfallenden Layout gibt es diese Ränder nicht. Das heißt: Das Bild bzw. die Farbe reicht bis zur Papierkante. Es ist ein sogenannter Überfüller von 3 mm notwendig, um weiße Ränder (Blitzer) zu vermeiden.

Abfallend versus Satzspiegel

Abfallend versus Satzspiegel

 

Wir hoffen, damit etwas Licht in den Werbejargon bringen zu können und freuen uns auf Ihr Feedback!

In Kategorie: Allgemein, Business, Intern

Über die Autoren

Sandra und Yvonne sind die Inhaberinnen von DIE MARILLA, Wiens grüner Werbeagentur. Sie bloggen hier über Nachhaltigkeit im Privat- und Berufsleben. Und informieren über DIE MARILLA-Neuigkeiten.

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